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November 14, 2018
  1. Wie sehen Sie rückblickend die Entwicklung auf dem M&A-Markt in Deutschland für das Jahr 2018? Ein sehr bemerkenswerter Punkt ist die weiterhin sehr hohe Nachfrage. Während steigende Preise für gewöhnlich ein probates Mittel des Marktes sind, um diese zu bremsen, bleibt sie aktuell trotzdem auf einem hohen Niveau. Gerade bei hochpreisigen Transaktionen kommen dann als Interessenten häufig auch Unternehmen ins Spiel. Das ist besonders in Deutschland zu beobachten, was man auf den, im internationalen Vergleich, starken Mittelstand zurückführen kann.
  2. Welche Markt-Trends sehen Sie für 2019? Die hohe Kaufbereitschaft auf dem M&A-Markt wird sich aller Voraussicht nach fortsetzen. Wir bei A&M erwarten für Investoren aus den USA ein gleichbleibendes Interesse. Bei chinesischen Kaufinteressenten, die ja seit langem durch ein enormes Wachstum geprägt sind, könnte dieses langsam abflachen. Auch wird es natürlich mit zunehmender Zahl der Interessenten immer schwieriger passende Unternehmen für diese Art des Investments zu finden.
  3. Welche Veränderungen erwarten Sie für Alvarez & Marsal im nächsten Jahr? Die zeitlichen Abstände zwischen Kauf eines Unternehmens und dem Verkauf verkürzen sich zunehmend. Erfahrungen der Vergangenheit, schnellere Märkte und höhere Erwartungen beschleunigen auch den M&A Markt rapide. Damit werden auch wir als Beratung noch intensiver geprüft werden, wenn es um Flexibilität und Geschwindigkeit geht. Allerdings sehe ich A&M auf Grund unseres operativen Knowhows und unserer Positionierung als eine der führenden international agierenden Beratungsunternehmen ausgezeichnet für diese Entwicklung gerüstet.